Ausgelaugte Infrastruktur

Pressbaum hat nach letzter Zählung (23.02.2010) 8.465 Einwohner, einen angenommenen Schuldenstand von über 17 Millionen Euro sowie renovierungsbedürftige Kanal-, Wasser- und Straßennetze. Da bleibt nicht viel Platz für ehrliche Umweltgedanken, außer politischen Werbeslogans! ... [mehr dazu]

 

Lärm, Feinstaub…

…machen uns krank! Nicht sofort und Anfangs kaum spürbar. Aber unser Organismus reagiert darauf, mit unterschiedlichsten Erkrankungen…

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Schluss mit der Schönfärberei…

…in Sachen Umwelt. Taten vor Worte! Schluss mit der Bezeichnung Umweltgemeinde in der mehr Kohlendioxid, Schwermetalle, Ruß, Feinstaub, Ozon, Stickstoff- und Schwefelverbindungen vorhanden sind als spürbare Wald- und Wiesenluft. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . .. . . . ... [mehr dazu]

 

Die kaum wahrgenommene Vergiftung städtischer Dorfentwicklung

Pressbaum bedarf einer echten Umweltstrategie, aufgebaut auf einem Raumordnungskonzept das zukunftsorientiert ist und nicht in ein politisch abhängiges Chaos führt.

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Ausgelaugte Infrastruktur

Von den Kindergärten bis zur Stätte der letzten Ruhe sind die Plätze ausgereizt und seitens der Gemeindeverantwortlichen sieht man der „modernen“ Stadtentwicklung gelassen zu! Durch die „Angeplante Überkapazität“ kommt es aber unweigerlich zu jenen städtischen Umwelteinflüssen die uns einst aus der Stadt in den Wienerwald flüchten ließen. Überfüllte Gemeinde- und Landstraßen lassen zur „Rush Hour Time“ so manchen Lenker samt Kleinkind im Font verzweifeln. Und weiter geht es zu dem bereits ausgelagerten Kindergarten am Rande der Ortschaft; auch hier Stau und CO 2, als Kohlendioxidausstoß, unsichtbar, aber dennoch giftig. Im überfüllten Kindergarten, fehlen zumindest in den Sommermonaten Bäume, deren Blattkronen Schatten spenden und die Kleinen somit ungeschützt den UV-Strahlen ausgesetzt sind. Ausflüge in den nahen Wienerwald sind kaum möglich, da vor der Kindergartentüre die Bundestrasse 44 lauert, deren Fahrkapazitäten bis jetzt bei 33.000 Fahrzeuge liegt, nach oben offen. Aber die Gemeinden machen weiter und wo Wohnsilos sich an Wohnsilos reihen – im Biosphärenpark Wienerwald, wo noch die Natur zu Hause ist…!

Dagegen kann man etwas tun, auch bei uns im Gemeinderat! Bauernmarkt und grüne Sprüche klopfen sind zu wenig!

Als Initiatoren des Biosphärenreservates Wienerwald www.biosphaerenpark-wienerwald.at wissen WIR! was Sache ist und handeln auch danach!

Unsere Dringlichkeitsforderungen sind:

  • Erhaltung der Lebens- und Wohnqualität
  • Reduzierung des Lkw-Verkehrs sowie der Autobahn-Mautflüchtlinge
  • Erweiterung der Erholungs- und Freizeitgebiete
  • Reduzierung der Großbauten und Schaffung eines lebenswerten Raumordnungsplanes.

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Lärm, Feinstaub…

Kurzweiliger Lärm stört meist nur, auch wenn er etwas lauter ist. Kontinuierlicher Lärm hingegen, also ein ständiger Lärmpegel, der oft gar nicht so drastisch wahrgenommen wird, kann dramatische Auswirkungen haben. Lärm wird auch vom Unterbewusstsein aufgenommen und beeinflusst über zentralnervöse Impulse den gesamten Organismus. Die bisher bekannte Krankheitspalette reicht von Nervosität über Gehörschäden mannigfaltigster Art, Schlafstörungen bis hin zu schwerwiegenden Herz- und Kreislauferkrankungen.

Meinungen wie: An den Lärm haben wir uns gewöhnt, sind subjektiv und entsprechen keinesfalls ärztlicher Studien.

Feinstaub besteht aus unterschiedlichsten Kleinstpartikel und schädigt nachhaltig!

Feinstaub entsteht bei Verbrennungsprozessen (Rauch), mechanischer Prozesse (Abrieb v. Reifen u. Bremsbelägen, Aufwirbelung etc.), industrieller und gewerblicher Produktionsabläufen und ähnlicher Prozesse. Partikel unter 10 Mikrometer (PM 10 ) können meist ungehindert tief in Organe eindringen (insbesondere der Lunge bis in den Blutkreislauf) und als Auslöser schwerwiegender Erkrankungen genannt werden. Auch hier ist die Vielfältigkeit faktisch unbegrenzt. Weitläufig sind auch hier Herz- Kreislauf- sowie Lungenerkrankungen. Untersuchungen lassen Auswirkungen von Feinstaub auch auf die Hirnfunktion vermuten. Weiters ist eine Zunahme des Krebsrisikos damit verbunden.

Infolge des damit verbundenen Staubniederschlages wird sowohl der Boden und in weiterer Folge die Nahrungskette durch die im Staub enthaltenen Schwermetalle und Dioxine beeinträchtigt.

Auf Gemeindeebene ist daher umzusetzen: Reduzierung des Schwerverkehrs, Errichtung von Schutzwänden bei besonders beschallten Ortsteilen, wetterabhängige Streutätigkeit von Splitt oder Feuchtsalz. Die bisherige gemeinsame Ausstreuung von Splitt und auftauender Streusubstanzen ist sowohl aus ökonomischer als auch aus ökologischer Sicht abzulehnen, da infolge der Splittstreuung unverhältnismäßig viel Salz mitgestreut wird.

Ebenso ist bei Reinigungsarbeiten im Straßenbereich ausschließlich die Feuchtkehrung einzusetzen, um das Aufwirbeln der Partikel zu verhindern.

Partikelfilter bei Dieselfahrzeugen der Gemeinde.

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Schluss mit der Schönfärberei…

Wir haben geschafft, wir haben verwirklicht, wir werden planen! Eine Aussage populistischer als die andere. Ist ja schön ein Bauernmarkt, auch das Aufblasen bunter Luftballons hat seinen Reiz, aber wenn Kleinkinder das bodennahe Ozon einatmen, hat der Spaß ein Ende.

Das bedeutet:

•  Unsere Gemeinde hat dafür zu sorgen, dass schnellstens die Hauptschule von den Steckdosen genommen wird und automatisch schließende Türen die Schulhauswärme im Inneren belässt.

•  Das Dach der Volksschule ordentlich gedeckt und gedämmt wird, damit die Wärme drinnen und die Kälte draußen bleibt.

•  Planung klimafreundlicher Heizungen für gemeindeeigene Gebäude, wie Fernwärme und ähnliche Heizsysteme

•  Erstellung einer gemeindeeigenen Umweltverordnung in Verbindung der bereits oben angeführten Umweltmaßnahmen

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Die kaum wahrgenommene Vergiftung städtischer Dorfentwicklung

Salz – Feinstaub – CO2 – Lärmentwicklung

Wer von Wienerwaldgemeinden wie Pressbaum spricht, verknüpft diese meist mit ländlichen Gegenden, wenig Verkehr, der Stille von Waldlandschaften und vieles andere mehr. Dem Wienerwald wurde das Attribut „Biosphärenpark“ umgehängt und damit der Nimbus der „geschützten Landschaft“ verliehen.

Politiker aller Couleurs sprechen von Lebensqualität, Baulobbyisten sprechen von paradiesischen Zuständen, Straßenbauer sprechen von hervorragenden Verbindungen.

Tatsache ist, dass Pressbaum im Wiental liegt, umgeben vom Lärm des nächtens hoch frequentierten Güterverkehrs der Bahn, der Dauerbeschallung des Autobahnverkehrs und dem auf- und abschwellendem Verkehrs tausender Zubringerfahrzeuge aus den unzähligen Streusiedlungen, die wie Metastasen an den Hängen der Region kleben.

Einmal der Sehnsucht vom Wohnen im Grünen erlegen ist man Teil einer pulsierenden Infrastruktur, die von unzähligen Einkaufsmärkten genährt wird und deren Weiterentwicklung immer großstadtähnlicher wird. Wenn auch auf manchmal in elitärer Lage.

Gekauft wird oft ein umgewidmetes Stück Wiese in freier Lage, bestens aufgeschlossen. Kurze Zeit später verschwindet das Eigenheim hinter einem Plattenbau der Bau Ges.m.b.H „Hoch, Breit und Tief“.

„Zumindest im Winter ist es idyllisch “, denken zumindest verträumte Seelen und verdrängen die Wirklichkeit die uns klar macht, dass man Salz nicht nur in die Suppe geben kann. Um den Winter gänzlich auszuschalten werden Tonnen von Salz, meist in Streuform, auf alle nur erdenklichen Straßen des von der UNESCO geschützten Biosphärenparks aufgebracht. Meist noch vermengt mit Streusplitt, weil sicher ist sicher. Dass dadurch unkontrolliert mehr Salz als nötig auf die Strasse kommt scheint dabei niemand wirklich zu interessieren; auch nicht dass Siedesalz bedeutend billiger als Steinsalz ist und Splitt doppelt so teuer ist als Salzprodukte, dürfte selbst im „Grünen Lager“ nicht von Bedeutung sein. Gestreut wird auch bei Plusgraden oder wenn nur ein Hauch von Schneeflocken den Boden bedeckt. Fazit: 820 Tonnen Salz gestreut, schreibt eine Regionalzeitung in der 2. Kalenderwoche des neuen Jahres.

Dazu kommt der bereits erwähnte Streusplitt, dessen Feinstaub vermengt mit Kohlendioxid (CO2), aus unzähligen Abgasen durch die Wohnsiedlungen zieht und Luftwegserkrankungen mittlerweile zum ländlichen Alltag gehören so wie die ansteigende Lärmentwicklung.

Mehr als 75 dB (Dezibel) sind dabei keine Seltenheit wie die offizielle Karte des Lebensministeriums zeigt. Ein Wert der den Organismus nachhaltig schädigt und schwerwiegende Erkrankungen auslösen kann.

Alles in allem, ein anderes Bild als das uns einige Politiker versuchen vorzugaukeln. Das stete Anwachsen klein strukturierter Gemeinden wie Pressbaum zu stadtähnlichen Plattenansiedlungen führt zwangsläufig in ein Absinken der Lebens- und Wohnqualität aller der hier wohnenden. Wer gewinnt sind die Profiteure großvolumiger Bauvorhaben.

Reklamesätze wie Umweltgemeinde, Klimaschutzgemeinde und dergleichen verärgern nur. Ebenso die Wahlzeit-Aussage von einer sanierten Volksschule trotz löchrigem Dach und einer sanierten Hauptschule deren Heizung über Stromsteckdosen erfolgt und monatlich vierstellige Summen verschlingt. Auch ein Armutszeugnis für eine Gemeinde mit einem „Grünen“ Vizebürgermeister.

Pressbaum bedarf einer echten Umweltstrategie, aufgebaut auf einem Raumordnungskonzept das zukunftsorientiert ist und nicht in ein politisch abhängiges Chaos führt.

Was „WIR für Pressbaum“ fordern, ist ein Umdenken und Handeln bei den oben angeführten Tatsachen.

Ignoranz, Tatenlosigkeit und die weiteren Phrasen leerer Worte steigern nur die grassierende Politverdrossenheit in Pressbaum.

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